Freitag, September 20, 2002

Die Korrepondenz 024 regt an zur Diskussion über die Dokumenta, damit verbunden: vermeintlichen Eurozentrismus oder Nicht-Eurozentrismus im Kunstdiskurs, Kunst und gesellschaftliches, gar poltisches Engagement, Stilmittel der Kunst, z.B. die Konstruktion virtueller Welten zur Evokation von "Gefühlen" oder "Erfahrungen" (Horroshow Hinrichtung, Kriegsszenario, whatever, anstelle der Geisterbahn auf Pützchens Markt). Ich schicke das zur Würdigung der Korrespondenz vorweg, will ich doch leider nur auf einen abseitigen, formalen Aspekt der Korrespondenz eingehen: Aufgrund der Verwendung verschiedener Schrifttypen lässt sich die Korrepondenz mit Mozilla, IE und Opera unter Linux und Windows auf verschiedenen Rechnern nicht adäquat ausdrucken. Die Verwendung des Stilmittels ist ergo nicht nur von Vorteil. Man sollte sich des Mittels immer wohl überlegt, am besten sparsam bedienen. Oder aber wir beheben die Nachteile, indem wir uns entscheiden, ein neues (XML-) Template für Korrespondenzen zu machen und, z.B. mittels XSLT, verschiedene Versionen der Korrespondenzen zu erzeugen: eine HTML-Version, eine PDF-Version zum Ausdrucken, ggf eine WML- und eine cHTML-Version. "Leg los!" mag Eure Reaktion sein. "Ok", meine Antwort, "habe ich vor, allerdings erst nach der Wahl, wenn sich in Deutschland der Reformstau wieder löst und korrespondenz.biz wie der Rest des Landes umgekrempelt, gründlich modernisiert, zukunftstauglich gemacht wird."

Montag, September 16, 2002