Die aktuelle Korrespondenz 014: Die Stadt (01.07.2002) von hap ist im Netz.
Samstag, Juni 29, 2002
In der NZZ von heute ist ein Artikel über Weblogs (den ich hier verlinke, obwohl ich nicht weiß, wie lange er öffentlich zugänglich sein wird). Im Artikel wird erklärt, dass einige Leute Weblogs für die Zukunft des Journalismus halten, in der klassischer Journalismus ergänzt wird durch Bemerkungen von Experten, die ihr Spezialwissen vermitteln, außerdem durch Feedback, aufgrund dessen Fehlinformationen schnell korrigiert werden können. Die Trennlinie zwischen Weblog-Publikation und klassichen Journalismus werde durchlässig. Große Zeitungen, z.B. Die Zeit und The Guardian, integrierten Weblogs in ihre Seiten, die Graduate School of Journalism der University of California (Berkley) biete in kommenden Semester einen ersten Blogging-Kurs an (Kursbeschreibung hier). Es soll derzeit etwa 200000 aktive Weblogs geben, davon einige hundert deutschsprachige. Als kostenlose Blogging-Programme werden genannt: Blogger, Moveable Type und Greymatter. Userland ist eine kommerzielle Blogging-Software-Firma. Als eine mögliche Einnahmequelle für Blogs wird PayPal angesprochen (ein Spendesystem, das ich mir mal genauer ansehen muss, um dann hier davon zu berichten). Endlich wird das Projekt Blogdex des MIT genannt, das auch genauere Sichtung verlangt.
Montag, Juni 24, 2002
1. Die Stelle ist in Elementarteilchen. Und aufgrund derer die Anspielung auf eben diese respektive ihren Autor.
2. Der aktuelle Economist enthält den quarterly guide to the latest technologies to disrupt business, politics and society. Ein Artikel darin widmet sich der Geschmacksforschung und fängt an wie folgt: Researchers are finally solving the mystery of how the brain percieves flavour. The insights are helping food companies predict -- and design -- new products that people will find hard to resist. Der Vorspann wird gleich widerlegt. Über Geschmacksrezeptoren wurde in den letzten Jahren viel herausgefunden, in Geschmacksdesign wird viel investiert, aber von der Geschmacksverarbeitung durch das Gehirn weiß man so gut wie nichts: There are no useful algorithms to measure brain inputs and outputs against subjective reports of flavour sensations. Es lassen sich schon schwer wahre Allsätze über die sehr verschiedenen Geschmacksberichte formulieren. Gesetzesartige Aussagen zur Generierung von Geschmacksberichten werden noch länger auf sich warten lassen. (Also, David, wird das Essen in Schottland erstmal so bleiben, wie es ist.)
2. Der aktuelle Economist enthält den quarterly guide to the latest technologies to disrupt business, politics and society. Ein Artikel darin widmet sich der Geschmacksforschung und fängt an wie folgt: Researchers are finally solving the mystery of how the brain percieves flavour. The insights are helping food companies predict -- and design -- new products that people will find hard to resist. Der Vorspann wird gleich widerlegt. Über Geschmacksrezeptoren wurde in den letzten Jahren viel herausgefunden, in Geschmacksdesign wird viel investiert, aber von der Geschmacksverarbeitung durch das Gehirn weiß man so gut wie nichts: There are no useful algorithms to measure brain inputs and outputs against subjective reports of flavour sensations. Es lassen sich schon schwer wahre Allsätze über die sehr verschiedenen Geschmacksberichte formulieren. Gesetzesartige Aussagen zur Generierung von Geschmacksberichten werden noch länger auf sich warten lassen. (Also, David, wird das Essen in Schottland erstmal so bleiben, wie es ist.)
Sonntag, Juni 23, 2002
Hm, interessant. Wieso die Anspielung auf Houellebecq?
Ich wollte eigentlich ein Zitat von ihm reinbringen, eine Stelle, wo er Huxley diskutiert, habe diese dann aber nicht mehr gefunden. (Ist das in Elementarteilchen oder in Plattform?)
Zur Strukturreform:
Das `Authoring-System' ist so gut wie fertig. Es erwartet Ascii-Text und presst diesen in unser Template. Beschreibung folgt.
Zu 1.5: Juli ist nicht so ideal f"ur mich, da ich zumindest in den ersten zwei Wochen nur umst"andlich an Computer und sicherlich "uberhaupt nicht an Telnet komme (USA-Aufenthalt), danach bin ich zwar auch nicht hier, aber da k"onnte ich das leichter "ubernehmen.
Ich wollte eigentlich ein Zitat von ihm reinbringen, eine Stelle, wo er Huxley diskutiert, habe diese dann aber nicht mehr gefunden. (Ist das in Elementarteilchen oder in Plattform?)
Zur Strukturreform:
Das `Authoring-System' ist so gut wie fertig. Es erwartet Ascii-Text und presst diesen in unser Template. Beschreibung folgt.
Zu 1.5: Juli ist nicht so ideal f"ur mich, da ich zumindest in den ersten zwei Wochen nur umst"andlich an Computer und sicherlich "uberhaupt nicht an Telnet komme (USA-Aufenthalt), danach bin ich zwar auch nicht hier, aber da k"onnte ich das leichter "ubernehmen.
Zu Fukuyama (Nebenberg) und les particules élémentaires: Die neue Korrespondenz 013: "Schtopp! Was Wissenschaft darf, Teil II" von das ist da.
