Mittwoch, Juni 12, 2002

1. Zum P.S.: Es war erträglich. Ich war ja nicht bei einem Vortrag von Gerken, sondern bei einem mit Zitaten von Gerken. Sich Vorträge von Gerken direkt anzuhören ist übrigens zumindest teuer (hehe).
2. Zum 2-Monatsplan: Mich überzeugt Davids Argumentation nicht vollständig, denn ein Teil der Korrespondenzen soll meinem Vorschlag gemäß auf Blogs ausgelagert werden, so dass insgesamt das Erscheinen nicht seltener wird. Außerdem soll die Korrespondenz nur ein Teil des Zzine sein. Ich hoffe, dass im Zzine jeden zweiten Monat eine Korrespondenz erscheint, darüber hinaus aber auch anderes, technisch interessantes. Mich interessiert auch, die Korrespondenz als Web- und gleichzeitig Quasiprint-Ausgabe zu gestalten (die angesprochene PDF-Variante).
3. Egal. Ich wäre auch mit folgender Regelung einverstanden. Korrespondenzen erscheinen weiter wöchentlich. Korrespondenz.biz hat einen verantwortlichen Herausgeber. Die Herausgeberschaft wechselt jeden Monat. Der jeweilige Herausgeber ist dafür verantwortlich, für jede Woche (mindestens) einen Beitrag aufzutreiben und den ins Netz zu stellen. Um das einfach zu machen, wird ein leicht verständliches Template geschaffen, außerdem die WML-Variante abgeschafft. Auch soll der Herausgeber die jeweiligen Ausgaben annoncieren (wo immer er will).
4. Wann annoncieren wir zzine.tv und korrepondenz.biz endlich in Suchmaschinene etc? (Horst hat sich bereit erklärt, ich spreche ihn nochmal an.)
5. Arbeitsersparnis: Ich dachte, dass (a) jeder weniger Artikel schreiben muss, (b) ich mich nicht so sehr um die Artikel kümmern muss, auch durch eine feste Ausgabe eine bessere Möglichkeit habe, Autoren anzuwerben, (c) die Formatierung und Veröffentlichung konzentriert wird.
6. Arbeitsersparnis beim Kompromiss: Nur für mich. Ich habe nur noch ein Drittel des Administrationsaufwandes. Der Rest liegt bei Euch.
7. Weiterer Vorteil: Größeres Engagement des jeweiligen Herausgebers. Themenmonate werden möglich (nicht nötig). Profilierungsbestreben in gute Bahn gelenkt.
8. Ms Roth, eine Stellungnahme erscheint angebracht.
Um nochmal meine Einw"ande gegen den 2-Monatsplan zu pr"azisieren:
Ich finde, dieser Erscheinungsmodus passt nicht zum Medium, und nicht zu uns.
Zum Medium: 2-monatlich ist zu lang, selbst mit Ank"undigungsmail. Schon bei Print-Zeitschriften finde ich dieser Erscheinungsweise zu selten, als das irgendwie Kontinuit"at aufkommen w"urde. Im Netz w"are das t"odlich.
Zu Uns: Ich finde die Herausgeber-Idee durchaus reizvoll. Wenn diese Rolle aber mehr sein soll als die eines `Erscheinungssicherstellers', also wenn irgendeine thematische oder sonstige Einheitlichkeit damit hergestellt werden soll, d"urfte uns das "uberfordern. Wenn es das nicht soll, dann w"are eine solche Sammelausgabe eben nur das, eine Sammelausgabe von Korrespondenzen, die auch w"ochentlich h"atten erscheinen k"onnen. Die jetzige Form der spontanen thematischen Selbstorganisation finde ich eigentlich auch ganz nett, und sicher noch nicht ausgereizt.

Wir k"onnten uns darauf einigen, feste Termine zu vergeben f"ur die Korrespondenzen, zu denen dann jeweils ein bestimmter Autor etwas liefern muss (wenn nichts anderes vorhanden ist).

Thomas, was meinst Du?
Hans-Christian, k"onntest Du nochmal zusammenfassen, warum Du meinst, dass das Dir Arbeit spart (wenn ich das richtig sehe, ist ja die Arbeitsersparniss (f"ur Alle) Dein Hauptargument, und nicht eine inhaltliche Unzufriedenheit, oder?)? Vielleicht gibt es ja noch andere Wege, diese Arbeit zu verteilen.

Und hier mein Slogan f"ur heute:
``Montag war Spiegel-Tag. www.korrespondenz.biz''

PS: Das ist ja schwer auszuhalten, das gegerke auf dem Thesenpapier. War das eine Veranstaltung, die Du ertragen musstest?

Montag, Juni 10, 2002

Ich bin dagegen, eines der beiden Logs, nämlich das korrespondenz.blogspot.com, aufzugeben. Ich schätze es sehr, kreuz und quer chaotisch zu veröffentlichen. Ich zumindest lese eh beide Logs vollständig. Antworten auf eine Nachricht können ruhig in einem anderen Log gegeben werden. Ich bin dafür, noch weitere Weblogs zu eröffnen und die Übersicht zu verlieren. Dazu [hier] einige Zitate des Unternehmensberaters Gerd Gerken (von zwei Kopien eines Thesenpapier von Guido Wolf (Schüler des Juchem)).
Nun ja,
- ich glaube nicht, dass die Wap-Korrespondenz gelesen wird, 1. weil ich niemanden kenne, der das WAP benutzt, 2. weil die Seite nirgendwo annonciert ist und keiner sie kennen kann. Mich interessiert die WAP-Korrespondenz ohnehin nicht mehr. Ich weiß, wie es geht. Ein i-mode-mag wäre nun interessanter.
- Das von David vorgeschlagene Authoring-System kann installiert werden. Was aber ist damit gewonnen? Ein automatisch erstelltes Email, das besagt, dass Korrespondenzen fehlen, wird nicht viel bewirken.
- Ich habe keine aktuelle Korrespondenz auf Halde.
- Ich meine, dass durch selteneres Erscheinen der Gesamtaufwand minimiert wird und ich Arbeit spare. Ich glaube ferner, dass die Umstellung bei Euch zu keinem nennenswerten Mehraufwand führt. Wer gestalten will, was Zeit kostet, kann das tun. Man muss aber nicht gestalten, es gibt ein Template. Artikel sollen nicht länger als ein bis zwei Seiten sein. Ich finde es nicht per se schlecht, wenn man sich mit einer Korrespondenz Mühe gibt.
- Die Idee der Email-Benachrichtigung gefällt mir. Wir sollten sie umsetzen. Sie ist prima mit seltenerem Erscheinen vereinbar.
- Zweimonatige Ausgaben könnten in verschiedenen Foren annonciert werden, es könnte Email-Benachrichtigung geben und ggf auch eine PDF-Ausgabe (zum Runterladen und Ausdrucken).
- Ich schicke keine Korrespondenz von der Dokumente, aber eine zu Barneys Cremaster-Ausstellung und -Vorführung in Köln. (Eh das bedeutendere Ereignis.)

Sonntag, Juni 09, 2002

Nun denn:
Zu 1: Kann ich nichts zu sagen. Ich besitze zwar inzwischen so ein Ger"at, aber nur ein Pay-As-You-Go Ding, und das ist aus einem Jahrhundert, als es noch kein Wap gab. (Woher weisst Du allerdings, dass das Medium nicht genutzt wird? Hast Du doch irgendwo logs rumliegen? Wird "uberhaupt etwas genutzt?)
Zu 2: Die Idee, einen verantwortlichen Herausgeber (neudeutsch: Curator) zu haben, ist f"ur ein Fanzine sicher sehr gut. Aber (Du hast es wahrscheinlich geahnt, dass ein aber kommt) ich habe zwei Einw"ande.

Den technischen vorweg. Ich glaube nicht, dass uns ("uber die Anzahl der Herausgeber gemittelt) das Zeit spart. Mit Design und allem Pipapo sitzt man an einer Ausgabe sicher l"anger, als an den Artikeln ab und zu (obwohl ich da vielleicht nicht so mitreden kann, als eher wenig Schreiber). (Dass der von Dir vorgeschlagene Erscheinungsmodus Dir Zeit sparen k"onnte, stimmt bestimmt. Dazu weiter unten
Vorschl"age.) Durch die Statusanhebung k"onnte es sogar passieren, dass die Schreiber ihre Artikel ernster nehmen, und dadurch eine weiter H"urde aufgebaut wird, das ist aber nur Spekulation.

Zum Inhaltlichen: Ich glaube, ein Fanzine l"asst sich im Web nicht vern"unftig machen. Eine Print-Ausgabe kann man den Leuten aufdr"angen, im Buchladen seines Vertrauens auslegen lassen, etc. Im Netz vergeht die Zeit schneller als f"ur Hunde, und 2 Monate sind einfach zu lang, als das sich noch jemand erinnern w"urde, doch mal da vorbeizuschauen.

Aber vielleicht sollten wir einfach mal kl"aren, was wir uns vorstellen. Alora: Mir gef"allt das Konzept einer Korrespondenz eigentlich ganz gut. Was wir bisher machen, ist so ungef"ahr ein Zwischending zwischen einem Weblog (daran ist ja auch die Startseite angelehnt, und auch thematisch finde ich es gut, wenn es von kurzen Beobachtungen bis etwas l"anger ausgearbeitetem alles gibt und geben kann) und einer Zeitschrift (eben dadurch, dass es zu einem festen Zeitpunkt erscheint, und ein wenig die Unmittelbarkeit herausgenommen ist). Man k"onnte es als Zeitschrift verstehen, die im Entstehen begriffen ist. Oder als Fernsehsendung, die man einmal die Woche einschaltet. Oder so.

Wie w"ar's denn mit folgenden "Anderungen:
- Jeder Autor kann seine Seite selbst formatieren, wenn gew"unscht. (Dazu habe ich unten auch noch eine technische Frage.) Wenn nicht gew"unscht vom Autor, kann das alte Template benutzt werden.

- Zur Minimierung des menschlichen Aufwands (das sagt man immer, bevor man angefangen hat, das Skript zu schreiben...) k"onnten wir ein Web-Formular erstellen, "uber das der jeweilige Autor seine Seite hochladen kann (bei aufwendigeren Seiten mit inline-Elementen vielleicht als tar-archiv). Diese Seite wird dann durch ein Skript in eine Schlange aufgenommen und bekommt automatisch eine Nummer zugewiesen.

Ein Cron-Job holt sich dann jeweils Montags morgens den vordersten Eintrag aus der Schlange, und erzeugt eine neue Titelseite. (Ein anderer Cron-Job k"onnte Samstags Alarm schlagen, wenn die Schlange leer ist, und mails verschicken.)

- Man k"onnte als netten Service Besuchern Anbieten, die Seite zu abonnieren, wodurch sie Montags eine Mail zugeschickt bek"amen mit Titel der und Link auf die Korrespondenz.


Zu 3: Bin ich gerne dabei, die Weblogs aktiver zu gestalten. Ist allerdings auch viel Arbeit. Habe ich eine zeitlang auf avantville versucht, wie ihr vielleicht schon bemerkt habt. Ist dann allerdings etwas weggeschlummert, weil ich Zeitung doch am liebsten im Bett lese, und aus dem `sehr interessant,
schreib ich nachher raus' meistens nix wurde. ("Ubrigens empfehle ich auch pop-log, sehr aufwendig gemacht, manchmal interessantes Zeug.) Aber bei einer kollektiven Anstrengung w"are ich sofort dabei.

Auch hier ein Vorschlag:

- Wir konsolidieren die Weblog-Situation, und k"undigen betriebsbedingt dem blogspot. (Haupts"achlich, weil antville eine Kommentarfunktion hat.)

So. Was sagst Du, Thomas? Und was sagt ihr, schweigende Millionen? Nicht sp"ater wieder sagen, ihr h"attet von nix gewusst!

PS: Noch die technische Frage. Ich hatte mir noch "uberlegt, ein paar von mir zusammengebastelte elektrische Kl"ange als Korrespondenz zu verschicken. Wie k"onnte das technisch funktionieren? Haben wir einen Real-Server zur Verf"ugung?

PPS: Wer schickt die Korrespondenz von der Dokumenta?